Münster - Als Hamid Reghat in den 70ern nach Deutschland kam, hat er sich über eine Sache ganz besonders gewundert: über rohes Fleisch, das durch den Fleischwolf gedreht und anschließend mit Zwiebeln, Salz und Pfeffer auf ein Brötchen gestrichen wurde. „Das habe ich zum ersten Mal gesehen“, sagt der Direktor des GOP-Varieté-Theaters, „ich konnte mir überhaupt nicht vorstellen, dass man so etwas essen kann.“ Mittlerweile jedoch gehören pikante Mettbrötchen zu seinen Lieblingssnacks. Probleme mit Schweinefleisch hat der gebürtige Iraner nicht.
„Ich probiere eigentlich alles“, sagt er, „es gibt Tage, an denen ich so richtig Lust auf Junk-Food habe. Dann hole ich mir schon mal einen Hamburger.“ Und wenn ihm der Sinn nach deftiger Hausmannskost steht, dann gibt es Grünkohl mit Mettwurst. Im Moment schwer angesagt in seiner Küche sind chinesische Gerichte aus dem Wok. Hierfür mariniert er Hühnchen in einer Woksoße, das mit knackig frischem Gemüse sautiert und mit Reis serviert wird.